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Motion Based Computing

Posted in Lernen von learning4me - 18/06/2012
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Ja, ich weiß, das Thema heißt Gesture Based Computing, aber mit diesem Begriff tue ich mich zugegebenermaßen schwer. Das liegt vor allem daran, dass mir partout nichts einfallen möchte, um Gesten oder Handbewegungen mit nennenswerten Lernprozessen in Verbindung zu bringen.

Die Gesten-basierte Bedienung von Smart Phones oder Tablets ist eine tolle intuitive Geschichte, den Umgang mit diesen Geräten zu vereinfachen. Aber allein, es fehlt mir die Phantasie, darin Elemente eines Lernprozesses oder gar ein Lernziel zu sehen. Aber der Themenblock fängt ja gerade erst an, vielleicht wird bald meiner Phantasie auf die Sprünge geholfen.

Wofür meine Phantasie jetzt schon reicht, ist, mir auszumalen, welches Potenzial in Motion Based Computing (MBC) stecken könnte. Ich weiß nicht, ob dieser Begriff  bereits irgendwo eingeführt ist; ich für mich verstehe darunter die Erkennung von Körperbewegungen, wie sie bei der Kinect im Ansatz schon geht.

Ich sehe für das MBC spannende Möglichkeiten, und zwar bei allen Lernzielen, bei denen es im weitesten Sinne um räumliche Abläufe geht: sei es beim Erlernen von motorischen Abläufen, z.B. im Sport oder für handwerkliche Handgriffe, sei es bei der Vorstellung/Einprägung von dreidimensionalen Strukturen etc.:

  • Vielleicht lassen sich für manche Lerner abstrakte Zusammenhänge z.B. aus der Mathematik be“greif“barer machen, wenn sie sich diese in Bewegung übersetzen?
  • Vielleicht lässt sich der Verlauf eines Hirnnerven einfacher merken, wenn man sich selbst – wie er – durch Knochenfenster und Krümmungen winden muss?
  • Vielleicht verstehe ich zum ersten Mal, warum ich beim Kugelstoßen auf keinen grünen Zweig komme, wenn ich sehe, wie meine Körperbewegung von der Idealbewegung abweicht?

Ich bin gespannt in den kommenden Tagen zu lesen/zu hören, welche Phantasien andere dazu haben bzw. ob und was da vielleicht jetzt schon geht.

PS: Mit welcher Begründung wird denn Spracherkennung von manchen zum Gesture Based Computing gezählt? Weil es auf denselben Devices funktioniert?

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5 Antworten to 'Motion Based Computing'

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  1. Also: die Spracherkennung wird eigentlich nicht dazu gezählt. Geste wird meist definiert als: „kommunikative Bewegung insbesondere der Arme, Hände und des Kopfes,…“ oder eine „zielgerichtete Ausdrucksbewegung des Körpers, besonders der Hände und des Kopfes“, ich nehme an, Spracherkennung wird in einigen Artikeln nicht als Geste einbezogen, sondern nur als eine andere Option, Steuerungsbefehle an das Endgerät zu übemitteln.


  2. […] Learning4me brought Motion based computing into play and already came up with some ideas for teaching. However, so far it seems we all struggle come up with purposeful and feasible solutions for teaching and learning. Sure there is no doubt that this technique would support a haptic type of learner which prefers learning by doing and who likes to touch things to make them more comprehensible. Gestures come quite natural to us, so why not utilizing them for learning? Yet, that is viable without expensive devices. […]


  3. […] Vorschläge die im Vorfeld von den Teilnehmenden aufgeworfen wurden, waren beispielsweise Ideen im Blog von learning4me, wo auch der Begriff des „Motion Based Computing“ als Alternative vorgeschlagen […]


  4. […] or biology to make that subjects with gesture-based computing more comprehensible through touch (learning4me), over the virtual patient that future nursing staff could practice to positioning the right way […]


  5. Übrigens gibt es den Begriff „Motion Based Capturing“, das benutzt beispielsweise die Filmindustrie um natürliche Bewegungen eines Menschen einzufangen und beispielsweise einer computersimulierten Figur wie in Avatar zu übertragen. Dafür werden Erkennungsmarken auf den Körper gesetzt, die von kameras erkannt werden und auf das Sklettmodell des Avatars übertragen werden, damit Bewegungen mölichst natürlich aussehen. Spannend in diesem Zusammenhang war für mich wie die Bewegungen von Jar Jar Binks in Starwars gemacht wurden (http://www.starwars.com/explore/encyclopedia/characters/jarjarbinks/). Motions sind einfach ein anderer Begriff für Gesten und sicherlich umfassender, d.h. Gesten sind auch Bewegungen, aber Bewegungen umfassen noch mehr als Bewegungen, die z.B. den ganzen Körper umfassen können wie in einer Turnübung. Zugleich können Gesten auch einen semantisch Gehalt haben (Bedeutungen) und z.B. einem Zuhörer unterstützend die Form einer Gestalt beschreiben (das sind ikonische Gesten).


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