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opco12 – wie war’s?

Posted in Lernen von learning4me - 17/07/2012
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Was für eine gefühlt weite Reise wir gemacht haben in diesem Open Course: Von Lerntrends zum Anfassen wie Mobile Apps und Tablet Computing bis hin zum Internet of Things, wo wahrhaftig Phantasie gefragt war, die (zukünftige) Kurve zum Lernen zu kriegen.

Es waren spannende Wochen und eine tolle Erfahrung. Nachdem ich nicht wirklich Erwartungen hatte, kann ich diese nicht als Messlatte anlegen. Sagen wir, ich war außer auf das Thema auch auf diese Lernform neugierig:

Ist ein Kurs mit so vielen machbar?  Dieser Kurs war es jedenfalls, aber dennoch ist die Frage noch nicht abschließend beantwortet, v.a. weil die Zahl derer, die „sichtbar“ werden, doch wieder überschaubar war (s.u.).

Was bringt so ein Kurs? Mir hat er vor allem Denkanstöße gebracht, und das auf mehreren Kanälen: Durch meine eigene Beschäftigung mit den eingestellten vorbereitenden Texte und Materialien, durch den Vortrag der Referenten und die anschließende Diskussion und durch die Vielfalt der Beiträge der Teilnehmer.

Wer trägt was dazu bei? Erstaunlich für mich war die Tatsache der interessierten, aber schweigenden Mehrheit: wenn ich die Zahlen richtig interpretiere, haben sich weniger als 10% der Teilnehmer geäußert – schade eigentlich, denn die verschiedensten Sichtweisen auf ein und dasselbe Thema fand ich mit das Bereicherndste an diesem Kurs. Wenn ich nur nicht so wenig multitasking-fähig wäre, hätte ich den Chat während der Live-Sessions dahingehend mehr genießen können: So war’s mir oft zu anstrengend, zwei Gedankengänge parallel zu verfolgen. (Und ich gestehe, nicht immer habe ich mir die Live-Session dann nochmal angesehen, um nur den Chat zu verfolgen).

Also Neugier weitgehend befriedigt? Ja, eindeutig. Und? Thema Open Online Course damit abgehakt? Nein, ich würde es jederzeit wieder tun (-:

Den Zwei-Wochen-Rhythmus fand ich übrigens perfekt: Bei einer schnelleren Taktung wäre ich definitiv überfordert gewesen und wahrscheinlich gefrustet ausgestiegen. Längere Taktungen aber hätten die Bindung beeinträchtigt (die eh über die vielen Wochen nicht einfach zu halten war). Trotz des guten Rhythmus habe ich nicht immer so viel Zeit aufgebracht, wie ich mir zu Anfang vorgenommen hatte – aber es war immerhin mehr als ich mir als Untergrenze für ein sinnhaftes Dabei-Bleiben gesetzt hatte (Dass ich dabei geblieben bin, lag aber mehr an den spannenden Themen denn an meiner eisernen Disziplin). Auch die wöchentlichen Meldungen vom Organisationsteam/ Themenverantwortlichen halfen sehr, bei der Stange zu bleiben. Beim Schreiben gab es eindeutig Fleißigere als mich, aber ich war mit mir zufrieden.

Meine Schlussworte klingen vielleicht salbungsvoll, sind aber nichts desto trotz ernst gemeint: Mein herzlicher Dank gilt dem Ideen- und Organisationsteam, den Referenten und den Teilnehmern, die sichtbar wurden – tolle Sache, bin froh, dabei gewesen zu sein (auch wenn ich leider am Freitag nicht zur Abschlussveranstaltung kommen kann). Und ich freue mich vermessenerweise schon auf die Fortsetzung …

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